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		<title>Gabriele Leipold - Eheberatung Paarberatung Sexualberatung München</title>
		<link>http://www.paarberatung-leipold.de/</link>
		<description>Aktuelles aus der Eheberatung, Paarberatung und Sexualberatung</description>
		<language>de</language>
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			<title>Gabriele Leipold - Eheberatung Paarberatung Sexualberatung München</title>
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			<description>Aktuelles aus der Eheberatung, Paarberatung und Sexualberatung</description>
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		<lastBuildDate>Fri, 18 May 2012 13:09:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Die neue emotionale Intelligenz</title>
			<link>http://www.paarberatung-leipold.de/no_cache/aktuelles/newsdetail/article/die-neue-emotionale-intelligenz.html</link>
			<description>Gabriele Leipold als Expertin in der MYSELF zum Thema &quot;Die neue emotionale Intelligenz&quot;, Heft...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Manche Lebensweisheiten haben sich in Laufe der Jahre als Phrasen entpuppt: lesen Sie bitte unten weiter!]]></content:encoded>
			<category>Paarberatung</category>
			<category>Eheberatung</category>
			<category>Presse und Fernsehen</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 18 May 2012 13:09:00 +0200</pubDate>
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		</item>
		
		<item>
			<title>Seitensprung des Partners </title>
			<link>http://www.paarberatung-leipold.de/no_cache/aktuelles/newsdetail/article/seitensprung-des-partners.html</link>
			<description>Wie gehe ich damit um?</description>
			<content:encoded><![CDATA[Seitensprung ist nicht gleich Seitensprung. Handelt es sich um einen One-Night-Stand, eine Affäre oder eine Parallelbeziehung und <b>welche Funktion</b> hat der oder die Geliebte? Dient er als Warnschuss, als Stabilisator oder als Fluchthelfer?  
Ein <b>One-Night-Stand</b> ist, sofern beide die Lektion verstanden haben, meistens nur als Warnschuss gedacht. Dieser Ausrutscher sollte aber nicht überbewertet werden.  
Eine <b>Affäre</b> hat meistens die Funktion den Untreuen zu stabilisieren und den Betrogenen zu destabilisieren. Ein zu stark oder zu uninteressiert wirkender Partner soll damit quasi vom hohen Ross geholt werden. Das gelingt auch fast immer, denn der Gehörnte fällt zunächst in ein tiefes Loch.
Eine <b>Parallelbeziehung</b>, also eine über einen längeren Zeitraum neben der eigentlichen Partnerschaft verlaufende ernsthafte Beziehung, kann das Ende einer Lebensgemeinschaft bedeuten. Der oder die Geliebte wird hier häufig als Fluchthelfer aus der Ehe benutzt. Das Vertrauen des Betrogenen ist dementsprechend nachhaltig gestört und das stürzt die Partnerschaft für viele Monate in eine tiefe Krise.  
Ohne therapeutische Begleitung ist eine <b>Bewältigung</b> kaum möglich. Die Überlebenschancen einer Beziehung, die während einer Ehe oder eheähnlichen Lebensgemeinschaft entstand, sind nicht sehr hoch. Die Außenbeziehung war ursprünglich nur als Ergänzung gedacht und hat meistens nicht das Potential dann bei Wegfall der Ehe die vielen frei werdenden Bereiche abzudecken.]]></content:encoded>
			<category>Paarberatung</category>
			<category>Eheberatung</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 12 May 2012 15:30:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Internet-Sex </title>
			<link>http://www.paarberatung-leipold.de/no_cache/aktuelles/newsdetail/article/internet-sex-1.html</link>
			<description>Ersatz oder Ergänzung zum Sex mit dem Partner?</description>
			<content:encoded><![CDATA[Sex ist im Internet allgegenwärtig, man kann fast nichts mehr am Computer erledigen ohne damit konfrontiert zu werden. Im Gegensatz zur sonstigen Sexualität ist das Internet mit seinen Angeboten auch noch <b>jederzeit verfügbar</b>. Warum sich also nicht gelegentlich damit beschäftigen? Doch je nach Persönlichkeit und Lebenssituation bleibt es oft nicht dabei, sondern ufert aus. Frauen sind davon allerdings viel weniger betroffen, weil sie mit den ausschließlich visuellen Reizen weniger anfangen können.
Gerade in Zeiten der (sexuellen) Frustrationen nimmt diese Aktivität dann drastisch zu. Warum auch sollte man(n) sich zurückhalten, wenn sonst so wenig läuft? Doch hier beginnt der Teufelskreis: seine unbefriedigten Wünsche führen zum <b>Rückzug</b> ins Internet und damit wird ein Großteil seiner Fantasien, seiner Potenz und seiner sexuellen Kreativität ausgelagert. Die Sexualität in der Partnerschaft findet dann nur noch selten und mit wenig Engagement von beiden Seiten statt.&nbsp;&nbsp;
In den letzten Jahren stellen Frauen höhere Ansprüche an den Sex mit dem Partner und bringen manchmal nicht gerade einfühlsame <b>Kritik an seinen Liebhaberqualitäten</b> an. Dies führt bei weniger selbstbewussten Männern verstärkt zum Rückzug an den Computer. Ein Mann bezeichnete seine Selbstbefriedigung vor dem Bildschirm als: „Effektiv, sauber und stressfrei.“ Mit dieser Sichtweise steht er bei seinen Geschlechtsgenossen nicht alleine da. Seine Partnerin wundert sich dann über sein fehlendes Interesse an ihr und reagiert, sobald sie ihn &quot;ertappt&quot;, wie eine betrogene Ehefrau. Sie fühlt sich auch dementsprechend. Bei ihr bemüht er sich  nicht, und befriedigt sich beim Anblick anderer Frauen.&nbsp;&nbsp;
Eigentlich müsste das Paar schon im Vorfeld die Reißleine ziehen und <b>ohne Vorwürfe</b> und Schuldzuweisungen über die eigenen sexuellen Wünsche und Fantasien sprechen. Tatsächlich aber wissen die meisten Paare nicht einmal, worauf ihr Partner so alles Lust hat. Natürlich wird kaum Jemand alle sexuellen Wünsche des Anderen befriedigen, aber es hilft schon darüber zu sprechen und damit angenommen zu werden. Bei sehr verhärteten Fronten hilft aber nur noch eine Paartherapie.
Gegen den gelegentlichen Internet-Sex ist grundsätzlich nichts einzuwenden, wenn er nicht an andere Personen gebunden ist, und nur als <b>Ergänzung</b> und nicht zum Ersatz für die Sexualität mit dem Partner wird.]]></content:encoded>
			<category>Paarberatung</category>
			<category>Sexualberatung</category>
			<category>Eheberatung</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 05 May 2012 14:22:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wie sagen wir es den Kindern?</title>
			<link>http://www.paarberatung-leipold.de/no_cache/aktuelles/newsdetail/article/wie-sagen-wir-es-den-kindern.html</link>
			<description>Der schwierigste Schritt bei einer Trennung</description>
			<content:encoded><![CDATA[Für Kinder ist es in den meisten Fällen ein <b>Trauma,</b> wenn sich die Eltern trennen. Sie verlieren ihr Familiennest und noch dazu sind beide Elternteile zunächst destabilisiert. Deshalb ist es umso wichtiger für Eltern mit den Kindern gerade in dieser schwierigen Zeit verantwortungsvoll umzugehen. Einigen Sie sich nach Möglichkeit schon vorab, wie sie Ihre und die Lebenssituation Ihrer Kinder gestalten wollen. Kinder sollten niemals mit völlig ungeklärten Verhältnissen konfrontiert werden. Schaffen Sie die Einigung nicht zu Zweit, dann ziehen Sie Fachleute hinzu.&nbsp;&nbsp;
Haben Sie eine Übereinstimmung erzielt, dann teilen Sie es den Kindern <b>gemeinsam</b> mit, ohne einem Elternteil die Schuld dafür zu geben. Das ist gerade für Denjenigen hart, der verlassen wird, aber stellen Sie dabei das Wohl der Kinder über Ihre eigene Befindlichkeit. Vergessen Sie nicht, dass eine Trennung meistens etwas mit beiden Seiten zu tun hat.
Kinder müssen <b>ohne Schuldgefühle</b> oder Loyalitätskonflikte zu beiden Eltern Kontakt haben dürfen! Niemals den Anderen schlecht machen oder gar die Kinder fragen, bei wem sie lieber wohnen wollen. Das überfordert ein Kind solange es nicht erwachsen ist. Selbst Jugendliche benötigen noch den Halt durch die Eltern.
Geben Sie den Kindern zu Verstehen, dass diese <b>keine </b><b>Schuld an der Trennung </b>tragen, weil Kinder immer davon ausgehen, dass die Eltern schon zusammenbleiben, wenn sie nur alles richtig machen.
Kinder entwickeln in der Trennungssituation <b>Verlustängste</b>, sie befürchten dann auch  verlassen zu werden, falls sie einmal ein unerwünschtes Verhalten zeigen. Erklären Sie ihnen deshalb, dass Elternliebe etwas Anderes ist als die Liebe zwischen Mann und Frau und sie sich deshalb nie von den Kindern trennen werden, auch nicht in Streitfällen.
<b>Überfordern</b> Sie ihre Kinder nicht mit ausufernden Erklärungen, sondern gehen Sie auf deren Fragen ein.
Falls Sie auf die Fragen der Kinder <b>noch keine Antworten </b>wissen , geben Sie ihnen zu verstehen, dass Sie sich von Fachleuten helfen lassen, sonst fühlen sich die Kinder überfordert und denken sie müssten einspringen.
<b>Stützen Sie sich nie </b>auf die Kinder, wenn es Ihnen schlecht geht, sondern ziehen Sie  Erwachsene zu Rate.
Ein Kind, das nach oder in der Trennung Symptome zeigt und <b>Schwierigkeiten</b> macht, entwickelt sich gesünder als eines, das alles verdrängt.]]></content:encoded>
			<category>Trennungsberatung</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 08:47:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Der Sturz ins Bodenlose</title>
			<link>http://www.paarberatung-leipold.de/no_cache/aktuelles/newsdetail/article/der-sturz-ins-bodenlose.html</link>
			<description>Ohne den Partner geht nichts mehr</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Ehe oder Lebensgemeinschaft besteht schon sehr lange und man hat es sich gut miteinander eingerichtet. Alles ist selbstverständlich und es wird wohl auch immer so bleiben. Davon geht man jedenfalls, ohne groß daran zu zweifeln, aus. Bis es dann plötzlich scheinbar ohne Vorwarnung zum Supergau kommt. Der Partner teilt einem mit, dass er sich schon seit einiger Zeit mit einer <b>Trennung</b> beschäftigt und deshalb erst einmal eine Auszeit zum Nachdenken braucht. Eine Wohnung ist bereits angemietet.  
Wer&nbsp;glaubt, so etwas kann in der Realität nicht vorkommen, weil man es schließlich im Vorfeld schon spürt, wenn der Partner sich löst, der irrt. Es gibt unendlich viele Gründe für ein <b>verändertes Verhalten</b> des Lebensgefährten: Ärger in der Arbeit, Stress mit den Kindern, eine Krankheit im familiären Umfeld, Tod eines Elternteils, Hausbau oder Renovierung usw.  
Jedenfalls steht der völlig überraschte Partner jetzt so ohne Vorwarnung vor einem Scherbenhaufen und weiß weder ein noch aus. Der Andere hatte schließlich schon genug Zeit sich damit auseinanderzusetzen und versteht nicht, warum sein Partner in so ein tiefes Loch fällt. Er ist sich sicher in den letzten Monaten seinen <b>Unmut</b> des öfteren zum Ausdruck gebracht zu haben, der blieb aber scheinbar unbemerkt. Der vom Verlassen Bedrohte hatte diese Äußerungen immer nur im Zusammenhang mit den sonstigen Stresssituationen gesehen und sie nie auf die Beziehung bezogen.  
Der verzweifelte Partner kann weder essen noch schlafen und ist auch nicht mehr in der Lage seinen Alltag zu bewältigen. Er klammert sich in seiner Not wie ein kleines Kind an seinen Gefährten, der damit total überfordert ist, will er sich doch eigentlich trennen. Dieser Klammergriff treibt ihn einerseits noch mehr weg, führt aber andererseits zu massiven <b>Schuldgefühlen</b>. Er versucht seine Trennungswünsche zu rechtfertigen, kommt damit aber überhaupt nicht an.  
In dieser Notsituation melden sich die Beiden zur Paartherapie an. In der ersten Stunde kommt der vom Verlassen bedrohte Partner fast nicht zum Sprechen, so sehr ist er oder sie von Weinkrämpfen geschüttelt. Der Andere sitzt teils schuldbewusst, teils teilnahmslos daneben. Dieses Unbeteiligte ist eine <b>Schutzfunktion</b>. Er kann es immer noch nicht fassen, wie sehr sein Partner an ihm hängt. Das hatte er sich völlig anders vorgestellt.  
Aufgabe des Paartherapeuten ist es jetzt den Geschwächten zu stabilisieren und den Trennungswilligen mit seiner schon länger bestehenden Unzufriedenheit ernst zu nehmen. Letzterer braucht das Gefühl, dass die Beziehung auf andere Beine gestellt wird, damit er bereit ist sich wieder darauf einzulassen. Der vom Verlassen Bedrohte muss bereit sein ernsthaft an einer Verbesserung der Partnerschaft zu arbeiten, sonst hat er keine Chance auf einen Neuanfang. Bloße Versprechungen reichen nicht, die Beiden müssen <b>ihr Leben völlig umkrempeln.</b>]]></content:encoded>
			<category>Paarberatung</category>
			<category>Eheberatung</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 21 Apr 2012 18:41:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Die perfekte Beziehung</title>
			<link>http://www.paarberatung-leipold.de/no_cache/aktuelles/newsdetail/article/die-perfekte-beziehung.html</link>
			<description>Idealvorstellungen von einer Partnerschaft</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Erwartungen an eine Partnerschaft nehmen in den letzten Jahren deutlich zu. Diese Entwicklung ist einerseits zu begrüßen, räumt sie damit doch der Paarbeziehung einen höheren Stellenwert ein, andererseits wird die <b>Messlatte</b> oft in unerreichbare Höhen verschoben. Es geht manchmal sogar schon so weit, dass dem Partner die Verantwortung für das eigene Lebensglück aufgebürdet wird. Funktioniert dann etwas nicht erwartungsgemäß, wird sehr schnell über Trennung nachgedacht und damit der Beziehung der Boden entzogen.
Die Vorstellung, dass der gemeinsame <b>Lebensweg</b> auch manchmal steinig und mühsam sein kann, behagt gerade Denjenigen nicht, die sich davor scheuen sich mit sich selbst auseinanderzusetzen. Es soll alles immer möglichst erfreulich und reibungslos ablaufen, damit man sich sicher sein kann, wirklich gut zusammenzupassen. Dieses Bild der immer glücklichen Partnerschaft wird in der Werbung und den Medien noch geschürt.  
Die Frage, wie sie sich die ideale Beziehung vorstellen, beantworten viele Paare ähnlich: sie möchten sich mit dem Partner <b>seelenverwandt</b> fühlen, Leidenschaft empfinden, ihre Interessen teilen, viel Spaß miteinander haben und harmonisch zusammenleben. Tatsächlich aber erlebt man genau das maximal in der ersten Verliebtheit und später nur noch Teilaspekte davon.  
Die meiste Zeit in der Partnerschaft sieht aber etwas anders aus: man <b>bewältigt zusammen</b> den Alltag, meistert kleinere und größere Meinungsverschiedenheiten, versucht den Bedürfnissen von zwei oder mehreren Personen gerecht zu werden, kämpft immer mal wieder um die Existenz, setzt sich mit den unterschiedlichen sexuellen Wünschen auseinander, pflegt sich gegenseitig im Krankheitsfall und erfreut sich an unerwarteten Highlights. Genau das aber stärkt die Beziehung und lässt das Paar miteinander wachsen. Liebe entsteht manchmal auch aus miteinander bewältigten Aufgaben.]]></content:encoded>
			<category>Paarberatung</category>
			<category>Eheberatung</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 14 Apr 2012 22:55:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Über den Umgang mit Beratungsterminen</title>
			<link>http://www.paarberatung-leipold.de/no_cache/aktuelles/newsdetail/article/ueber-den-umgang-mit-beratungsterminen.html</link>
			<description>Streitapfel Terminabsage</description>
			<content:encoded><![CDATA[Stellen Sie sich vor, Sie sind angestellt und <b>ihr Chef schickt Sie</b> völlig überraschend mit der Begründung nach Hause er hätte gerade zu wenig Arbeit für Sie und zieht Ihnen das auch noch von Ihrem Gehalt ab. So ähnlich ergeht es allen Therapeuten mehr oder weniger oft, wenn ihnen die Klienten kurz vor der Stunde, auf die sie sich schon vorbereitet haben, absagen und sich weigern dafür das Ausfallhonorar zu bezahlen.
Bei einer therapeutischen Praxis handelt es sich <b>nicht um eine Arztpraxis</b>, bei der man sich je nach Bedarf ins Wartezimmer setzt oder eben nicht. Stattdessen werden in Psychotherapeutischen- oder Beratungspraxen im Vorfeld, meist ein bis vier Wochen im Voraus, verbindliche Termine vereinbart. Sind bei dem Therapeuten dann alle Termine belegt, muss er weitere Hilfesuchende entweder vertrösten oder wegschicken.  
Um die <b>Qualität der Beratung</b> zu gewährleisten werden täglich nur eine begrenzte Anzahl von Stunden vergeben. Es handelt sich schließlich um keinen Kaffeeklatsch, sondern um eine teilweise sehr anstrengende tiefenpsychologische Tätigkeit, die auch einer Vorbereitung (meist am Abend vorher) bedarf. Durchschnittlich halten Therapeuten werktäglich zwischen fünf und acht Beratungsstunden ab.  
Um einen reibungslosen Praxisbetrieb zu gewährleisten gilt die Regel: <b>Terminveränderungen</b> oder Absagen sind, je nach Praxis; zwei bis fünf Werktage (bei mir sind es drei) vorher anzukündigen. Bei Nichteinhaltung dieser Frist wird ein Ausfallhonorar berechnet, es sei denn die Stunde kann anderweitig vergeben werden. Dieses Honorar ist auch gesetzlich verankert (§615 Satz 1 BGB).  
Genau das aber scheint für manche Menschen ein größeres Problem darzustellen. Nicht etwa, dass sie zu wenig Geld hätten, sondern die Vorstellung, für eine „nur“ bereitgestellte aber nicht abgehaltene Stunde bezahlen zu müssen, stört sie. Sie möchten die Freiheit genießen den vereinbarten Termin auch kurz vorher absagen zu können, ohne dafür etwas zu zahlen.  
Der Therapeut wird eher als Elternteil oder <b>Familienmitglied</b> wahrgenommen und nicht als Jemand, den man für seine Dienste entlohnt. Eltern müssen eben für alles Verständnis haben und dürfen keine eigenen Rechte anmelden. Übrigens kann bei einer Paartherapie auch ein Partner alleine erscheinen, wenn der Andere aus triftigen Gründen verhindert ist.]]></content:encoded>
			<category>Paarberatung</category>
			<category>Sexualberatung</category>
			<category>Eheberatung</category>
			<category>Erziehungsberatung</category>
			<category>Trennungsberatung</category>
			<category>Lebensberatung</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 08 Apr 2012 22:20:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ungleiche Machtverhältnisse</title>
			<link>http://www.paarberatung-leipold.de/no_cache/aktuelles/newsdetail/article/ungleiche-machtverhaeltnisse.html</link>
			<description>Wenn nur Einer das Sagen hat</description>
			<content:encoded><![CDATA[Ihm gehört das Geld, die Firma und das Haus. Sie arbeitet in seiner Firma als (leitende) Angestellte mit. Sein Gehalt beläuft sich auf ein Vielfaches von ihrem. Die Konten sind selbstverständlich getrennt und ihre Altersversorgung ist ganz im Gegensatz zu seiner überschaubar. Bei größeren Anschaffungen muss sie ihn <b>um Unterstützung bitten</b>, er hingegen kauft sich, was er möchte ohne es ihr vorher anzukündigen. Es handelt sich hier nicht etwa um ein Paar mit Migrantenhintergrund, sondern um eines von vielen deutschen, verheirateten Paaren. Wäre die Frau in der stärkeren Rolle, würde die Ehe nicht lange bestehen.
Als Außenstehender fragt man sich, warum diese Ehefrau sich in eine derartige Abhängigkeit begibt, die beiden Partner hingegen machen sich wenig Gedanken darüber. Sie wundern sich stattdessen, warum ihre Beziehung so schlecht läuft. Als Eheberater setzt man sich regelrecht ins Wespennest, spricht man dieses <b>ungleiche Gefüge</b> an. Der Mann fühlt sich sehr angegriffen: seine Frau bekommt doch alles von ihm, solange sie zusammen sind. Genau hier liegt das Problem: was wäre, wenn die Ehe zerbräche? Der Ehevertrag ist natürlich zu seinen Gunsten verfasst, sonst wäre die Firma in Gefahr. Aber rechtfertigt das dieses gravierende Ungleichgewicht? Sie traut sich kaum etwas zu sagen, es sähe doch sonst so aus, als ob sie es nur auf sein Geld abgesehen hätte. Er ist doch schließlich so großzügig zu ihr.
An dieser Stelle erwähne ich immer, dass es sich so anhört, als würde sie von einem Chef sprechen, oder wäre eine bezahlte Geliebte. Manchmal herrscht dann betroffenes Schweigen. Der Mann bestätigt, Angst vor dem <b>Machtverlust</b> zu haben, und befürchtet seine Frau könnte ihn verlassen und damit finanziell ruinieren. Hier zeigt sich das mangelnde Vertrauen in die eigene Beziehung. Dieses totale Absicherung gegen den eigenen Partner hinterlässt bei diesem natürlich Spuren. Die Ehefrau setzt dann an unerwarteter Stelle ihre Waffen ein um sich auch einmal überlegen zu fühlen.&nbsp;&nbsp;
Was spräche dagegen ihr einen Teil des Vermögens zu übertragen, der ihn im Scheidungsfall nicht ruinierte und die beiden Gehälter aneinander anzugleichen? Nach einigen Kämpfen taten das auch manche Männer. Einer davon meinte danach zu mir, dass er sich jetzt sicher sei, dass seine Frau bei ihm bliebe, <b>weil sie ihn liebe</b>, denn schließlich hätte sie auch ohne ihn ausgesorgt.]]></content:encoded>
			<category>Paarberatung</category>
			<category>Eheberatung</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 01 Apr 2012 23:58:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Die Erwartungshaltung beim Sex</title>
			<link>http://www.paarberatung-leipold.de/no_cache/aktuelles/newsdetail/article/die-erwartungshaltung-beim-sex.html</link>
			<description>verhindert diesen oft ganz</description>
			<content:encoded><![CDATA[Sexualität, oder zumindest ein <b>Bild davon</b> ist allgegenwärtig. Überall im Internet kann man sich dazu schlau machen, in welchen Ausprägungen sie existiert. Vergleicht man diese Informationen dann mit der selbst gelebten Sexualität, dann wirkt diese dagegen meistens farblos und eintönig. Einiges hat man noch nie ausprobiert und wird die Möglichkeit dazu auch kaum erhalten. Unzufriedenheit macht sich breit. Die Schuld dafür wird dann häufig dem Partner angelastet.  
Er oder sie ist zu wenig spontan, nicht experimentierfreudig genug, zeigt zu selten Lust, bietet vielleicht nicht den körperlichen Anreiz, den man sich wünscht, ist zu verklemmt, riecht nicht gut, kann nicht verführen, bietet nicht genug erotische Ausstrahlung, leidet an körperlichen Einschränkungen - die <b>Mängelliste</b> könnte beliebig fortgesetzt werden. Erwartungen gepaart mit latenter Unzufriedenheit sind natürlich keine passende Grundlage für eine lustvolle Sexualität miteinander. 
Der Partner hingegen geht dem Thema Sexualität so oft wie möglich aus dem Weg, befürchtet er doch Diskussionen, Abwertungen und Misserfolge. Die gemeinsame Sexualität ist damit negativ besetzt und findet bald gar nicht mehr statt. Wie könnte man diesen <b>Teufelskreis</b> <b>durchbrechen?</b> Zuerst muss für einige Wochen ein Sexverbot ausgesprochen werden, um den Druck herauszunehmen. In dieser Zeit sollte man sich auf angenehme Art und Weise miteinander beschäftigen um wieder Spaß zusammen zu erleben, und das Thema Sex vorübergehend ausklammern.
Außerdem braucht das Paar Gespräche, um sich gegenseitig Einblicke in das Innenleben zu gewähren. Schuldzuweisungen und Erwartungen an den Anderen sollten dabei vermieden werden. Stattdessen über <b>Wünsche</b> und Sehnsüchte sprechen, aber so, dass dem Partner frei steht darauf einzugehen oder nicht. Ohne Druck ist man viel eher dazu bereit sich mit Etwas auseinanderzusetzen. Die Beiden sollten sich dem Thema Sexualität erst wieder annähern, wenn der sonstige Kontakt wieder entspannt ist. Sind die Fronten allerdings schon zu verhärtet, kann eine Paartherapie Abhilfe schaffen.  ]]></content:encoded>
			<category>Paarberatung</category>
			<category>Sexualberatung</category>
			<category>Eheberatung</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 25 Mar 2012 22:08:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Eine Überdosis Alltagstrott</title>
			<link>http://www.paarberatung-leipold.de/no_cache/aktuelles/newsdetail/article/eine-ueberdosis-alltagstrott.html</link>
			<description>zerstört jede Liebe</description>
			<content:encoded><![CDATA[Nach ihrem Tagesablauf befragt berichten viele Paare von fast jedem Wochentag dasselbe. Natürlich steht man morgens um die gleiche Zeit auf und geht zur Arbeit oder bringt die Kinder in den Kindergarten oder die Schule, isst entweder in der Kantine oder mit den Kindern zu Hause Mittag und geht zu einer bestimmten Uhrzeit schlafen. Bei der Gestaltung der freien Zeit sind manche Menschen aber erstaunlich <b>wenig einfallsreich</b>. Es passiert oft  dasselbe, z.B. abends nebeneinander fernsehen, und es wird wenig experimentiert. Es hat einfach immer so abzulaufen, weil man müde ist, nichts Neues ausprobieren mag, keinen Babysitter will, keine gemeinsamen oder eigenen Interessen pflegt usw.
Manche jüngeren Paare führen ein Leben, das eingefahrener ist als das eines alten Ehepaares. Sie sind sich dessen bewusst, dass sich etwas verändern muss, aber der Aufwand ist ihnen entweder zu groß, oder sie wissen nicht womit sie beginnen könnten. Damit wird alles auf unbestimmte Zeit verschoben. Das bleibt dann so lange bestehen bis etwas <b>Gravierendes passiert</b>. Entweder bricht Einer von Beiden aus, z.B. indem er eine Außenbeziehung beginnt, oder behauptet keine Gefühle mehr für seinen Partner zu empfinden, und sich ein neues Leben aufbaut. In dieser Situation melden die Paare sich dann zur Eheberatung oder Paartherapie an.
Anfangs ist der nach außen Orientierte nur widerwillig mitgekommen, befürchtet er doch nur wieder in den bisherigen Alltagstrott integriert zu werden. Der vom Verlassen Bedrohte hingegen ist zu Allem bereit, nur um seinen Partner wieder zu bekommen. Jetzt gilt es die eingefahrene Situation zu verändern. Dafür müssen die Partner erst wieder miteinander ins Gespräch kommen und das möglichst <b>ohne Schuldzuweisungen</b>. Beide haben schließlich zur aktuellen Situation beigetragen, auch wenn es zunächst nicht danach aussieht. Im Laufe der Beratungsgespräche stellt sich häufig heraus, dass Beide wenig über die eigentlichen Wünsche des Partners wussten und stattdessen viel in ihn hineininterpretierten. Das gemeinsam gelebte Leben entsprach also Beiden nicht unbedingt. Jeder dachte aber es wäre im Interesse des Anderen.&nbsp;&nbsp;
An Ideen mangelt es Beiden nicht, sobald sie sich einander wirklich öffnen. Sie sind verblüfft was alles im Anderen steckt. Jetzt geht es darum nicht nach kurzer Zeit wieder in den alten Trott zu verfallen. Dafür müssen feste Termine eingeplant werden, in denen man miteinander offen spricht. Auch <b>Tabuthemen</b> dürfen nicht ausgespart werden, damit die Beziehung lebendig wird.]]></content:encoded>
			<category>Paarberatung</category>
			<category>Eheberatung</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 18 Mar 2012 23:02:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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