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		<title>Gabriele Leipold - Eheberatung Paarberatung Sexualberatung München</title>
		<link>http://www.paarberatung-leipold.de/</link>
		<description>Aktuelles aus der Eheberatung, Paarberatung und Sexualberatung</description>
		<language>de</language>
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			<title>Gabriele Leipold - Eheberatung Paarberatung Sexualberatung München</title>
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			<description>Aktuelles aus der Eheberatung, Paarberatung und Sexualberatung</description>
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		<lastBuildDate>Sun, 29 Aug 2010 21:40:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Tod des Partners</title>
			<link>http://www.paarberatung-leipold.de/no_cache/aktuelles/newsdetail/article/tod-des-partners.html</link>
			<description>The worst case</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Es erscheint selbstverständlich, dass der Partner immer da ist. Man teilt so viele Erinnerungen und Lebensbereiche miteinander, erlebt Freude und Leid zusammen und Jeder übernimmt spezielle Aufgaben im gemeinsamen Leben. Stirbt der Partner, entsteht eine unendliche <b>Leere</b>, selbst wenn man schon darauf gefasst war. Dieses unwiederbringliche Ende der Lebensgemeinschaft kann für viele Menschen den Sturz ins Bodenlose bedeuten. </p>
<p class="bodytext">Zunächst gibt es <b>keinen Trost</b> und das sollte man auch zulassen. Während die Zeit vor der Beerdigung noch mit Erledigungen gefüllt ist, dringt der Schmerz danach erst so richtig ins Bewusstsein. Wer sich auch jetzt noch nur in Aktivitäten stürzt, verschiebt die Trauer auf später. Das Zulassen dieser unendlichen Traurigkeit über den Verlust des geliebten Partners verunsichert das Umfeld. Sie versuchen den Hinterbliebenen aus Angst vor einer dauerhaften Depression oder gar einem befürchteten Suizid aus seiner Trauer herausreißen. Das kann manchmal auch ganz sinnvoll sein, doch grundsätzlich hat die Bezeichnung „Trauerjahr“ schon ihre Berechtigung.</p>
<p class="bodytext">Im Verlauf eines Jahres erlebt man alle bisher gemeinsam verbrachten Feste, Jahrestage und Jahreszeiten alleine, oder zumindest nicht miteinander. Sich diesen Erinnerungen zu stellen bedeutet sie auch teilweise loslassen zu können. Bei den Rückblicken entstehen nicht selten Schuldgefühle über vermeintliche eigene Beziehungsfehler, die einem so nach und nach einfallen. Die eigene Mängelliste kann sehr lang werden. Schon alleine deshalb, weil der verstorbene Partner nichts mehr zurechtrücken kann und zusätzlich <b>im Nachhinein idealisiert</b> wird. In besonderen Härtefällen gibt man sich sogar manchmal eine Mitschuld an seinem frühen Tod. Hätte man doch Einiges anders gemacht! </p>
<p class="bodytext">Hier könnten Gespräche mit neutralen Personen hilfreich sein, damit diese Spirale unterbrochen wird. Potentielle neue Partner haben (wenn überhaupt) erst frühestens nach einem Jahr eine Chance und selbst dann müssen sie noch gegen einen idealisierten verstorbenen Lebensgefährten antreten. Je eher diese oft unterschwelligen <b>Tabuthemen</b> angesprochen werden, desto besser stehen die Aussichten auf eine gelungene neue Beziehung. Manche Menschen möchten aber nach dem Tod ihres Partners keine neue Verbindung mehr eingehen. Das Umfeld sollte diese Entscheidung unbedingt respektieren.</p>]]></content:encoded>
			<category>Paarberatung</category>
			<category>Eheberatung</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 29 Aug 2010 21:40:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Grenzenlose Liebe</title>
			<link>http://www.paarberatung-leipold.de/no_cache/aktuelles/newsdetail/article/grenzenlose-liebe.html</link>
			<description>Binationale Partnerschaften</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Zuerst reizt das <b>Andersartige</b> und man möchte es unbedingt in das eigene, etwas farblos erscheinende Leben integrieren. Die rosarote Brille federt die anfänglichen Stolpersteine noch ab. Man verspricht sich schließlich eine Bereicherung, oder sieht gar den Retter im neuen Partner. Die anfänglichen Herausforderungen der Integration erweisen sich dann auch als so raumfüllend, dass man darüber vieles andere links liegen lässt. </p>
<p class="bodytext">Nachdem das Zusammenleben mühsam erkämpft wurde, beginnt noch lange nicht das eigentliche Kennenlernen. Anfangs bemüht sich Jeder dem Anderen gerecht zu werden. Auch muss eine Sprache gefunden werden in der die <b>Kommunikation</b> miteinander einigermaßen möglich ist. Gerade dieser Punkt wird häufig unterschätzt. Sogar Paare, bei denen Beide „nur“ aus unterschiedlichen europäischen Ländern stammen, leiden unter  Kommunikationsschwierigkeiten. Mindestens Einer muss sich bei kniffeligen Themen in einer Fremdsprache ausdrücken und hat damit häufig das Nachsehen. Grundsätzlich empfiehlt es sich, dass Jeder die Muttersprache seines Partners erlernt und man in beiden Sprachen abwechselnd kommuniziert.</p>
<p class="bodytext">Wie die Sprache, so sollten unbedingt<b> beide Kulturen</b> einander bekannt sein, respektiert und in den Alltag integriert werden. Passt sich Einer von Beiden zu sehr an die Lebensumstände des Partners an, ohne selbst mit seinen Prägungen wahrgenommen zu werden, so ist die Beziehung entweder nicht von langer Dauer oder bleibt an der Oberfläche (oder Beides). </p>
<p class="bodytext">Leider finden viele binationale Paare erst den Weg zur Ehe- oder Paarberatung wenn es für die Beziehung schon fast keine Rettung mehr gibt. Beide haben schon resigniert und sie leben entweder sprachlos nebeneinander her, oder es eskaliert in kurzen Abständen. Nach der anfänglichen Idealisierung passierten gehäuft <b>unbearbeitete Missverständnisse</b>. Schon alleine deshalb, weil eine gemeinsame Sprache als zuverlässiges Ausdrucksmittel fehlte und damit die extrem unterschiedlichen Sichtweisen nicht vermittelt werden konnten. Die häufige Abhängigkeit des dazu gezogenen Partners erschwert noch zusätzlich den Beratungsprozess.</p>]]></content:encoded>
			<category>Paarberatung</category>
			<category>Eheberatung</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 21 Aug 2010 23:37:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>„Wir lieben uns wie Bruder und Schwester&quot; – wie lang hält eine Beziehung ohne Sex?</title>
			<link>http://www.paarberatung-leipold.de/no_cache/aktuelles/newsdetail/article/wir-lieben-uns-wie-bruder-und-schwester-wie-lang-haelt-eine-beziehung-ohne-sex.html</link>
			<description>Interview mit Gabriele Leipold in MAXI September 2010 im Artikel: „Wir lieben uns wie Bruder und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Maxi: Der Partner will keinen Sex mehr – wann muss man sich ernsthaft Gedanken machen?</b></p>
<p class="bodytext"><b>Leipold:</b> Sobald Sex gar kein Thema mehr ist und auch kleine Gesten aus dem Alltag verschwinden. Man sich etwa nicht mehr richtig küsst. Und man nicht einmal mehr im Urlaub, wenn beide entspannt sind, zwischen den Laken verschwindet. Nach spätestens einem Jahr ohne Sex und offensichtliche Gründe dafür, z.B. eine schwere Krankheit, wird sich in der Regel ohne therapeutische Hilfe nichts ändern.  </p>
<p class="bodytext"><b>Oft heißt es, Stress im Job sei der Grund. Was ist da dran?</b></p>
<p class="bodytext">Stress kann das Sexleben kurzzeitig lahm legen, aber nicht dauerhaft. Das passiert eher, wenn der Mann das Gefühl hat, er muss immer den ersten Schritt machen. Oder dass seine Freundin beim Sex nicht einfühlsam genug ist. Manche Frauen reagieren ziemlich unsensibel, wenn ihnen etwas nicht gefällt, sagen Dinge wie „Mach das mal lieber so!“ – und verunsichern den Mann damit. Vor allem, wenn die Frau sowieso in einer stärkeren Position ist, etwa, weil sie mehr Geld verdient, souveräner auftritt oder aus einem besseren Elternhaus stammt. Wird das in der Beziehung durch nichts ausgeglichen, kann darunter das Sexleben leiden.  </p>
<p class="bodytext"><b>Heißt das etwa, es liegt an der Frau? </b> </p>
<p class="bodytext">Natürlich hat es meist mit beiden zu tun. Als Frau hat man aber eher in der Hand, dass es im Bett wieder besser läuft. Indem man versucht, mit dem Mann darüber zu reden, was los ist. Weigert er sich strikt, das Problem anzugehen, muss man damit rechnen, dass seine Liebe zu einem nichts mehr mit Mann-Frau Liebe zu tun hat - was heißt, dass man sich irgendwann trennen muss.</p>
<p class="bodytext"><b>Kann so eine Beziehung nicht trotzdem glücklich sein?</b></p>
<p class="bodytext">Nicht auf Dauer. Selbstbefriedigung mag für eine gewisse Zeit helfen. Doch sie ist kein Ersatz. So wie die Liebe vertrocknet, wenn das Paar kaum miteinander redet, dörrt sie auch aus, wenn sexuell nichts mehr läuft. Und man wird anfällig für Versuchungen von außen.</p>
<p class="bodytext"><b>Kann man Sex verlernen? Sprich: Je weniger Sex man hat, desto weniger Lust hat man?</b></p>
<p class="bodytext">Ja, bei wenig Sex wird es schon immer mühsamer, sich dazu noch aufzuraffen. Und der Sex, der noch hin und wieder stattfindet, ist oft wenig befriedigend. Was wiederum nicht gerade motiviert, es wieder zu versuchen. Schließlich kommt das Sexleben völlig zum Erliegen. Ein Teufelskreis.</p>
<p class="bodytext"><b>Gilt das denn auch umgekehrt? </b> </p>
<p class="bodytext">Im Prinzip schon. Sexualität ist Kommunikation auf der körperlichen Ebene. Sie entwickelt sich und wird hemmungsloser, je mehr man davon in einer Beziehung auslebt.  </p>
<p class="bodytext"><b>Wie bringt man die Sache denn in Fahrt? </b> </p>
<p class="bodytext">Klischee-Versuche wie Dessous oder Sex-Toys setzen eher noch mehr unter Druck. Als Erstes muss man sich mehr Zeit füreinander zu nehmen. Mal Hand in Hand spazierengehen, einen Sonntagmorgen gemeinsam im Bett zu verbringen. Das sind auch gute Gelegenheiten, um in Ruhe über Wünsche, Gefühle und Enttäuschungen zu reden. In der Therapie frage ich Paare oft: „Was glauben Sie, worauf hat der andere Lust?“ Das wirkt enorm. Damit der Sex lebendig bleibt, muss man auch was wagen. Gut ist alles, was aus dem Rahmen fällt, wie ein nächtliches Picknick. Wer still hält um der Harmonie willen, kann sicher sein: Das ist der zuverlässigste Sex-Killer überhaupt.  </p>
<p class="bodytext"><b>Wieso?</b></p>
<p class="bodytext">Lust aufeinander hat man nur in einer lebendigen Beziehung, in der man sich auch aneinander reibt. Passiert das kaum noch, kann man davon ausgehen, dass sich einer zu Gunsten der Partnerschaft verbiegt und seine Bedürfnisse und Ansichten auf den anderen zuschneidet. Auf Dauer wird so eine Beziehung fade, weil derjenige, der sich zurücknimmt, farblos wird. Und einfach nicht mehr sexy ist.  </p>
<p class="bodytext"><b>Routine ist gefährlich fürs Sexleben? </b> </p>
<p class="bodytext">Ganz ehrlich: Routine ist das Ende der Sexualität. Sex ist ja ein fester Teil des Beziehungsgeflechts. Ist im Alltag jeder Tag wie der andere, gilt das irgendwann auch fürs Schlafzimmer. Liebe braucht Spontanität.  </p>
<p class="bodytext"><br /> </p>]]></content:encoded>
			<category>Paarberatung</category>
			<category>Sexualberatung</category>
			<category>Eheberatung</category>
			<category>Presse und Fernsehen</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 14 Aug 2010 11:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wie die Liebe lebendig bleibt (...mit etwas Nachhilfe)</title>
			<link>http://www.paarberatung-leipold.de/no_cache/aktuelles/newsdetail/article/wie-die-liebe-lebendig-bleibt-mit-etwas-nachhilfe.html</link>
			<description>Gabriele Leipold als Expertin in BUNTE, Heft 32, 05.08.2010</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Paartherapie ist für immer mehr Deutsche eine Chance, ihre Beziehung zu retten. BUNTE erklärt, wie man den richtigen Coach findet.</p>
<p class="bodytext">Sie küssten und sie zankten sich: Simone Thomalla und Rudi Assauer, jahrelang ein schillerndes Promi-Paar. Dann das handgreifliche Finale auf Sylt: Schluss mit Liebe. Klar, wenn Frau und Mann sich zusammentun, geht es nicht 24 Stunden am Tag zu wie in einem kitschigen Hollywood-Streifen. Irgendwann heißt es: adieu Honeymoon, hallo Alltag. Und bei sehr vielen Paaren gibt's irgendwann Beleidigungen statt Bettgeflüster, Türknallen statt Herzklopfen, Tränen statt Turteln. Schlimmstenfalls schmeißt eine(r) das Handtuch: mehr als jede dritte Ehe in Deutschland wird geschieden.</p>
<p class="bodytext">So weit muss es nicht kommen. Vielen kann Paartherapie Hilfe bieten - und immer mehr Deutsche schlagen diesen Weg ein. Paarcoachings und Eheberatungsstellen haben Hochkonjunktur. &quot;Es ist zwar unromantisch, aber wir müssen uns von der Vorstellung verabschieden, dass in einer Partnerschaft alles wie von selbst gut läuft. Es ist wie bei einem Auto: Wird es nicht aufgetankt, bleibt es irgendwann auf der Strecke liegen&quot;, sagt die Münchner Ehe- und Sexualberaterin <b>Gabriele Leipold</b>.</p>
<p class="bodytext">Voraussetzung: Beide Partner müssen es wollen. Realität: Meist sind es die Frauen, die Hilfe bei einem Experten suchen. Um den Mann auch von der Notwendigkeit zu überzeugen, ist es wichtig, auf alle Schuldzuweisungen zu verzichten. Außerdem muss man ihm klarmachen, dass man selbst nicht sicher ist, ob man nicht manches falsch interpretiert. &quot;Bringen Sie Verständnis auf. Geben Sie ihm Zeit. Signalisieren Sie, dass Sie so nicht weiterleben wollen&quot;, rät Leipold.&nbsp;&quot;Es lohnt, die Perspektive des anderen einzunehmen. Welches Argument könnte ihn motivieren, mitzugehen? Etwa: Schatz, so bringen wir unsere Sexualität wieder in Schwung.&quot;</p>
<p class="bodytext">Manchmal hilft es auch schon, wenn Frauen das Problem sportlich angehen: Nicht einen &quot;Therapeuten&quot; oder &quot;Psychologen&quot; fragt man um Rat; besser trainiert man bei einem &quot;Schiedsrichter&quot; oder &quot;Coach&quot; die Spielregeln des Zusammenlebens. Damit man wieder in der Champions League der Liebe mitspielen kann. Und Leipold ermutigt dazu: &quot;Schwierigkeiten gibt es ja in jeder Partnerschaft. Wir sollten unsere Schamgefühle ablegen und uns trauen Hilfe anzunehmen.&quot; </p>
<p class="bodytext">Beim ersten Treffen sollte dann geklärt werden: Was erhoffen sich beide von der Therapie? Wollen sie wieder zusammenfinden? Oder denkt einer bereits an Trennung? Ist das Therapieziel festgelegt, werden Gewohnheiten und Probleme unter die Lupe genommen, oft per Fragebogen. Ganz oben auf der Hitliste für Klage-Orgien: sexuelle Lustlosigkeit. Auch Fremdgehen zählt zu den häufigsten Ursachen von Partnerschaftskrisen. Andere Gründe sind: Kommunikationsprobleme, chronischer Streit, Veränderungen nach der Geburt der Kinder, mangelndes Engagement des Mannes für Beziehung und Familie - zumindest aus der Sicht der Frau.</p>
<p class="bodytext">Die meisten Partner sind überzeugt, der andere sei schuld, wenn es nicht mehr läuft. Oft sitzen sie vor dem Therapeuten und listen penibel auf, was der andere falsch macht. &quot;Die Haltung: &quot;Wenn du anders wärst, gäbe es keine Probleme&quot;, bringt Paare natürlich nicht weiter&quot;, sagt <b>Dr. Wolfgang Schmidbauer</b>.  Der Psychoanalytiker ist einer der bekanntesten Paartherapeuten Deutschlands und befasst sich seit mehr als 30 Jahren mit Krisen in Partnerschaften. &quot;Für den Erfolg einer Paartherapie ist die Bereitschaft nötig, über sich selbst nachzudenken und zu akzeptieren, dass ein Teil der Probleme an einem selbst liegt.&quot;</p>
<p class="bodytext">Sich von alten Denkmustern zu verabschieden, fällt vielen schwer, aber es ist unabdingbar, damit sich beide wieder in der Beziehung wohlfühlen können. Je nach Art der Therapie trainiert das Paar Formen der partnerschaftlichen Kommunikation - will heißen: Mann und Frau lernen, wieder miteinander zu sprechen. Was banal klingt, ist aber oft die größte Hürde auf den Weg zu einem Happy End. Die Paare lernen, dem anderen zuzuhören, sein Verhalten zu verstehen, Bedürfnisse zu erkennen, Rückmeldung zu geben. Geschult wird auch die Fähigkeit, sich selbst zu beobachten, Ärger adäquat auszudrücken sowie Wünsche, Ängste und Enttäuschungen offen anzusprechen.</p>
<p class="bodytext">Im Normalfall umfasst eine Paartherapie zwischen zehn und 15 Sitzungen. Danach läuft es bei einem Drittel der Paare wieder richtig gut. Bei einem weiteren Drittel wirkt die therapeutische Intervention nur kurzfristig: Spätestens nach sechs Monaten fallen viele Paare in alte Verhaltensmuster zurück. Die Quoten wären besser, würden diese Paare frühzeitig Hilfe suchen. Im Schnitt dauert es sechs Jahre, bis sich ein Paar zur Therapie durchringt.</p>
<p class="bodytext">SOS beim Seitensprung. Geht einer der Partner fremd, ist das allerdings ein besonderer Härtefall. &quot;Mit den herkömmlichen Methoden der Paartherapie kommt man hier meist nicht weiter&quot;, erklärt <b>Dr. Christoph Kröger</b> von der TU Braunschweig. Die von ihm angewandte Therapie für Paare nach einer Affäre fußt auf Erkenntnissen der Traumaforschung (www.tu-braunschweig.de). &quot;Betrogene sind schließlich traumatisiert. Ihre Symptomatik ist ähnlich wie bei Personen, die einen schweren Autounfall erlebt haben&quot;, erklärt Kröger.</p>
<p class="bodytext">In der ersten Phase des Coachings geht es um Schadensbegrenzung. Das Paar vereinbart Regeln, um sich gegenseitg nicht weiter zu verletzen, etwa ein Codewort, wenn ein Konflikt zu eskalieren droht. Phase zwei: ein Brief an den Partner. Kröger: &quot;In Ruhe Worte für seine Gefühle zu finden hilft, das Geschehene zu verarbeiten.&quot; Danach versuchen beide, jene Schwachstellen herauszufinden, die den Seitensprung überhaupt ermöglicht haben. Will das Paar weiter zusammenbleiben, folgt die dritte Phase: verzeihen. &quot;Das Zusammenleben kann nach einer derart starken Kränkung nur funktionieren, wenn der Betrogene bereit ist zu vergeben&quot;, erklärt der Experte.</p>
<p class="bodytext">Manchmal allerdings nützt kein Kommunikationstraining und auch keine Traumatherapie. &quot;Aus und vorbei&quot; heißt es bei einem Drittel aller Paare, die sich von der Therapie Hilfe erhofft hatten. Aus Expertensicht ist auch eine konstruktive Trennung ein Erfolg - wenn beide Partner erkennen, dass es ihnen ohne einander besser geht. Sylvie-Sophie Schindler </p>]]></content:encoded>
			<category>Paarberatung</category>
			<category>Sexualberatung</category>
			<category>Eheberatung</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 08 Aug 2010 23:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Die Jugendliebe</title>
			<link>http://www.paarberatung-leipold.de/no_cache/aktuelles/newsdetail/article/die-jugendliebe.html</link>
			<description>Wie viel Ex darf sein?</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Das Schwelgen in der Vergangenheit kennt wohl Jeder: als man noch jung und attraktiv war und allerhand verrückte Sachen machte. In diesen Erinnerungen spielt die erste große Liebe natürlich auch eine wichtige Rolle. Wenn der Alltag oder die Ehe gerade mal wieder trostlos erscheinen, könnte man im Internet doch mal recherchieren, was er oder sie heute so macht. Vielleicht gelingt ja auch eine unverfängliche E-Mail. Die Freude über eine gelungene <b>Kontaktaufnahme</b> ist groß und verschafft einen unerwarteten Kick. Man tröstet sich  gegenseitig über die momentan wenig erfreulichen Lebensumstände hinweg und lässt gemeinsam alte Erinnerungen aufleben.</p>
<p class="bodytext">Das schlechte Gewissen dem aktuellen Lebenspartner gegenüber hält sich in Grenzen, die Jugendliebe gehört schließlich zur eigenen Vergangenheit. Ein Zusammenführen der beiden Welten ist aber nicht erwünscht, schließlich möchte man die traute Zweisamkeit mit der oder dem Ex für sich behalten. Vielleicht würde der Partner auch mit Eifersucht reagieren und den Kontakt womöglich unterbinden. Also lieber <b>im Geheimen</b> weiter schwelgen. Manchmal bereut man es auch sich damals getrennt zu haben. Wäre ein gemeinsames Leben nicht viel besser verlaufen? Sollte man es vielleicht doch noch einmal miteinander versuchen?</p>
<p class="bodytext">Sobald die Beiden an diesem Punkt anlangen wird es gefährlich. Die Hemmschwelle mit dem Ex eine Affäre zu beginnen ist ungleich niedriger als mit neuen Partnern. Die Vertrautheit ist viel größer und <b>die damaligen Trennungsgründe</b> werden einfach wegretuschiert. Sie passen nicht ins Bild. Im Verborgenen entwickelt sich diese wieder aufgelegte Liebe zunächst prächtig. Das ändert sich aber sehr schnell, sobald der oder die Lebensgefährten davon Wind bekommen. Die Jugendliebe müsste dann vielen Anfeindungen Stand halten, was ihr meistens nicht gelingt. Sie ist der Gegenwart nicht gewachsen.  </p>]]></content:encoded>
			<category>Paarberatung</category>
			<category>Sexualberatung</category>
			<category>Eheberatung</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 01 Aug 2010 00:12:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Die Puma-Liebe</title>
			<link>http://www.paarberatung-leipold.de/no_cache/aktuelles/newsdetail/article/die-puma-liebe.html</link>
			<description>Gabriele Leipold als Expertin in der Abendzeitung München, 21.07.2010</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><p class="bodytext">       Nun liegt sie also in Scherben, ihre Ehe. Und Jules Cobb (gespielt  von „Friends“-Star Courteney Cox), 40-jährige Mutter eines  pubertierenden Rotzlöffels, tut, was Pop- und Hollywood-Ikonen  vormachen: Sie datet sich mit jungen Männern ohne Falten und  frustrierten Vorleben und hat plötzlich so viel Sex und Ausgehspaß wie  damals mit 20. „Cougar Town“ heißt die US-Kultserie, die ab Sonntag ins  deutsche Fernsehen kommt (benannt nach „Cougar“ – Puma oder Silberlöwe, wie in den USA  reife Frauen genannt werden, die zu Jungbrunnen-Jägerinnen werden;  SAT.1, 22.15 Uhr), und folgt einem Trend, der mehr ist als die Träumerei  von Frauen jenseits der 40.<br />       Immer mehr von ihnen suchen offen nach jüngeren Liebhabern und  Lebenspartnern. In Deutschland heiratet jede Fünfte einen Jüngeren. Bei  Frauen um die 40 sogar jede Zweite. Laut einer Studie von  elitepartner.de kann sich jede dritte Frau über 45 sogar mehr als sieben  Jahre Altersunterschied nach unten vorstellen.</p></div><div><p class="bodytext"><b>AZ: Frau Leipold, eine unbehagliche Vorstellung für viele  (Ehe-)Männer: ein jugendlicher Beau umschwärmt ihre Partnerin. Wie sehr  müssen Männer fürchten?<br />       GABRIELE LEIPOLD:</b>&nbsp; Wenn Frauen unzufrieden sind, ist das immer ein  gefährlicher Zustand. Junge Männer sind fantastische Werber, sie gehen  leicht und unverbraucht an die Balz heran, anders als ältere, die viel  taktischer sind. Das schmeichelt dem Ego, es wirkt wie eine  Verjüngungskur. Warum sollte eine vernachlässigte Frau kein &quot;Puma&quot; werden?</p></div><div><p class="bodytext"><b>Weil sie neben dem jungen Kerl wie seine Mama wirkt?</b><br />       Ach was. Viele Frauen in mittleren Jahren sehen deutlich jünger  aus. Kleiden sich jugendlich, achten auf ihren Körper. Dazu kommt, dass  sie um die 40 die Hochphase ihrer Sexualität und Lustfähigkeit  erreichen. Die haben haben Männer zwischen 18 und 25.</p></div><div><p class="bodytext"><b>Er 25, sie 40, das ideale Paar?</b><br />       Was den Sex anbelangt, ist das für beide ideal. Er hat die Vorzüge  ihrer Erfahrung und muss nicht das Alphatier spielen – sie braucht ja  keinen Erzeuger und Ernährer mehr. Und sie hat einen  experimentierfreudigen Liebhaber.     </p></div><div></div><div><p class="bodytext">       <b>Wie lange geht das gut?</b><br />       Wenn eine Frau  mehr als sieben Jahren älter ist, sind solche  Beziehungen selten sehr stabil. Im Schnitt gibt es sechs glückliche  Jahre. Sie enden oft, wenn die Frauen um die 50 ruhebedürftiger werden,  wenn ihre sexuelle Lust nachlässt, wenn das Altern nicht mehr zu  kaschieren ist.</p></div><div><p class="bodytext"><b>Das erschreckt die Männer?</b><br />       Und wie! Sie sind hormonell nicht drauf eingestellt, eine ältere  Partnerin zu pflegen, also sehen sie sich nach einer jüngeren um. Aber  auch vorher ist der Alltag nicht leicht.</p></div><div><p class="bodytext">       <b>Wo scheppert’s am meisten?</b><br />       Das massivste Problem ist die Eifersucht! Eine ältere Frau ist,  wenn sie eine feste Beziehung will, besorgter und argwöhnischer Sie  fragt viel öfter, was da los war auf der Betriebsfeier. Oder am Abend,  an dem er mit Kumpels aus war.</p></div><div><p class="bodytext"><b>Minderwertigkeitsgefühle? <br /></b>Sicher. Eine ältere Frau stellt sich viel mehr infrage. Sie weiß,  der Tag kommt, an dem sie ihre Frische verliert.</p></div><div><p class="bodytext">       <b>Und er fühlt sich kontrolliert?</b><br />       Bevormundet, eingeengt. In seinen Augen macht sie sich selber zu  seiner Mutter. Das ist unsexy, ein Abtörner. Und: Je mehr sie ihn  gängelt, umso schneller rennt er weg.</p></div><div><p class="bodytext">       <b>Loslassen, also?</b><br />       Unbedingt. Sie muss die Eifersucht in den Griff kriegen, die gute  Zeit genießen und sich klar machen, dass ein junger Mann mit großer  Wahrscheinlichkeit nur ein Lebensabschnittspartner sein wird. Je  intensiver sie ihr soziales Netz pflegt, je eigenständiger sie ihren  Alltag lebt und je mehr sie selbst beim Flirten in Übung bleibt, umso  leichter fällt das.</p></div><div><p class="bodytext">       <b>Was stärkt die Liebe?</b><br />       Einen altersgemischten gemeinsamen Freundeskreis aufbauen. Viel  gemeinsam unternehmen, auch wenn sie nicht so gern Kanu fährt oder er  auf Vernissagen geht. Verbindende Elemente finden, eine gemeinsame Firma  oder Kinder. Und: Sie muss sich umso mehr pflegen, je älter sie wird.</p></div><div><p class="bodytext">       <b>Wie wappnen sich beide gegen Lästereien der Umwelt?</b><br />       Das ist besonders für die jungen Männer schwer, wenn sie als Toyboy  verunglimpft werden. Also: Eine harte Schale zulegen, das Gerede wegstecken, nicht  rechtfertigen, frech rausgeben. Er kann doch einfach sagen: Hey, ich steh  halt auf reife Frauen!     </p></div>]]></content:encoded>
			<category>Paarberatung</category>
			<category>Sexualberatung</category>
			<category>Eheberatung</category>
			<category>Trennungsberatung</category>
			<category>Presse und Fernsehen</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 21:24:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Die Entscheidung</title>
			<link>http://www.paarberatung-leipold.de/no_cache/aktuelles/newsdetail/article/die-entscheidung.html</link>
			<description>ist langwierig und schmerzhaft</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Fast jede Partnerschaft gerät irgendwann in eine Sackgasse. Bei guten Grundvoraussetzungen erträgt sie das für eine gewisse Zeit. Wird die Krise allerdings zum <b>Dauerzustand</b>, so besteht die erhöhte Gefahr, dass sich ein Partner anderweitig verliebt. Zunächst ist Demjenigen das gar nicht so recht bewusst, er (oder sie) versteht sich einfach nur gut mit Jemandem. Es wächst eine Vertrautheit und daraus entsteht schließlich Liebe. Ab diesem Zeitpunkt ist diese andere Person dann nicht mehr so einfach aus dem eigenen Leben wegzudenken.</p>
<p class="bodytext">Der Ehe- oder Lebenspartner merkt davon zunächst nichts. Der Abstand zwischen einander verhindert die Aufdeckung. Die neue Liebe wiederum vergrößert die <b>Distanz</b> zwischen dem eigentlichen Paar noch weiter. Der außenstehende Dritte leidet kaum unter Schuldgefühlen, da ihm meistens von einer zerrütteten oder schon fast beendeten Ehe (oder Lebensgemeinschaft)  berichtet wird. Stattdessen fühlt er sich eher als Tröster oder gar Retter. Der betrogene Partner wundert sich über die plötzliche Zufriedenheit seines Lebensgefährten und hofft schon auf ein Ende der Durststrecke.  </p>
<p class="bodytext">Irgendwann passiert, wie auch immer, der große Knall und alles fliegt auf. Für den bis dahin unwissenden Partner bricht eine Welt zusammen. Der Andere ist total überrascht, dachte er doch, er wäre seinem Lebensgefährten weitgehend egal. Man hatte doch kaum noch etwas gemeinsam. Es folgen bei dem Ehepaar <b>herzzerreißende Szenen</b>, nächtelange Aussprachen und viele Zusammenbrüche. Der außenstehende Dritte sieht seine Felle davon schwimmen und übt auch noch Druck auf seine neue Liebe aus. Das Chaos ist perfekt. </p>
<p class="bodytext">Der zwischen den Stühlen Sitzende soll sich schnell entscheiden. Das erwarten alle Beteiligten und auch er selbst von sich. Bis zur Aufdeckung sah für ihn noch alles so scheinbar einfach aus: eine zerrüttete Partnerschaft und eine neue Liebe. Wären da nicht die Kinder, das Haus oder die gemeinsame Firma, so gäbe es keine Frage. Doch plötzlich beginnt der Lebenspartner <b>um die Beziehung zu kämpfen</b> und erscheint dadurch in einem völlig anderen Licht. Der neue Partner hingegen wird auf einmal fordernd und manchmal sogar unangenehm. Die bisher so klar verteilten Rollen geraten durcheinander.  </p>
<p class="bodytext">Die Entscheidung fällt täglich bis wöchentlich anders aus, je nachdem in welcher Gesellschaft oder Stimmungslage der „Untreue“ sich gerade befindet. Vor allem hat er am Anfang noch die <b>Illusion</b>, dass es ihm schon bald eindeutig klar sein wird, wo er hingehört. Er hofft sogar auf eine einvernehmliche, schmerzarme Trennung mit anschließender Freundschaft. Irgendwann werden seine Entscheidungen von niemandem mehr ernst genommen. Sie sind schließlich nur von kurzer Dauer. In dieser Extremsituation sucht das Paar dann meistens einen Therapeuten auf, der dann schnelle Hilfe leisten soll.  </p>
<p class="bodytext">Der Eheberater muss dann mit den Hilfesuchenden gemeinsam herausfinden, wie es zu dieser Situation kommen konnte, welche Eigenbeteiligung jeder von Beiden mitbrachte und ob das Potential für einen <b>Neuanfang</b> in der Partnerschaft vorhanden ist. Falls letzteres nicht der Fall sein sollte, geht die Paartherapie in eine Trennungsberatung über um einen Rosenkrieg zu verhindern.  </p>]]></content:encoded>
			<category>Paarberatung</category>
			<category>Eheberatung</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 18 Jul 2010 17:16:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Die acht Todsünden in der Partnerschaft</title>
			<link>http://www.paarberatung-leipold.de/no_cache/aktuelles/newsdetail/article/die-acht-todsuenden-in-der-partnerschaft.html</link>
			<description>sollte man unbedingt vermeiden</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Irren ist menschlich und Fehler macht jeder. Es gibt aber Dinge, die man unbedingt unterlassen sollte, damit sie nicht zum Sargnagel der Partnerschaft werden.&nbsp;&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>Gleichberechtigung:</b> Die Partner müssen auf einer Stufe miteinander stehen. Dominanzverhalten verhindert den wirklichen Kontakt zueinander und endet in einer Eltern-Kind-Beziehung, die sich auf alle Beziehungsbereiche nachteilig auswirkt.&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>Kommunikation</b> sollte ein wertfreier Austausch zwischen zwei gleichberechtigten Partnern sein und nicht in ein Verhör ausarten. Beim Verhör stellt sich Einer als moralischer Richter über den Anderen und lässt die Tatsache außer Acht, dass schließlich Beide daran daran beteiligt sind, wenn in der Partnerschaft etwas vorfällt.</p>
<p class="bodytext"><b>Sexualität</b> bedeutet eine lustvolle Begegnung zwischen Partnern auf körperlicher Ebene. Übt Einer davon <b>Druck</b> auf den Anderen aus, zieht sich dieser zurück und ist, wenn überhaupt, nur noch sehr reduziert anwesend. Nach und nach kommt die Sexualität vollständig zum Erliegen.&nbsp;&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>Komplimente:</b> Man kennt sich schon so lange, ist miteinander vertraut, nimmt an alles über den Anderen zu wissen und glaubt nicht mehr darüber reden zu müssen, was man an ihm liebt. Muss man aber doch! Gegen Ende der Werbungsphase kehrt der Alltag ein und die Flamme der Liebe muss dann aktiv am Leben gehalten werden.&nbsp;&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>Geschenke</b>:<b> </b>auch wenn hier bei Männern und Frauen ein durchaus unterschiedlicher Bedarf besteht, ausbleibende, vergessene oder unpassende Geschenke stellen eine grobe Lieblosigkeit dar. Sobald man sich mit dem Anderen beschäftigt, stellt man fest, was ihn erfreuen könnte, und notfalls kann man auch nachfragen.&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>Jahrestage</b>: “Oops, wie peinlich, hab ich glatt vergessen” oder noch schlimmer “mein Gott ja, hab ich halt vergessen”: Vergessen von Geburtstagen oder gar Hochzeitstagen wird ebenfalls als nachlassendes Interesse am Partner gedeutet und ist es auch.&nbsp;&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>Blindes Vertrauen</b>: wird üblicherweise als erstrebenswert angesehen, hat man sich doch Treue und Zusammenstehen bis zum Tod versprochen. Trotzdem ist es in vielen Fällen nur ein Ausdruck von bequemer Anpassung, oder aber von Selbstaufgabe und Unterwerfung. In einer längeren Partnerschaft gibt es immer von Zeit zu Zeit Entwicklungen, die bei beiden Partnern nicht unbedingt parallel verlaufen. Darum sollte man immer Augen und Ohren offenhalten, denn sonst fühlt sich der Partner gar nicht mehr ernst genommen. Achtung: die Konkurrenz schläft nicht!&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>Schwiegereltern:</b> Mit dem Beginn einer ernst zu nehmenden Partnerschaft sollte die Herkunftsfamilie einen Schritt zurücktreten. Die oberste Priorität muss die neue Familie erhalten, sonst hat sie keine Chance sich zu entwickeln. Der Platz des Einzelnen ist hinter dem Partner und nicht zwischen ihm und der eigenen Herkunftsfamilie. Sind die Rollen geklärt, verhalten sich die Eltern auch respektvoll dem Schwiegerkind gegenüber.</p>]]></content:encoded>
			<category>Paarberatung</category>
			<category>Sexualberatung</category>
			<category>Eheberatung</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 11 Jul 2010 14:57:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Den neuen Freund gut in die Clique einführen</title>
			<link>http://www.paarberatung-leipold.de/no_cache/aktuelles/newsdetail/article/den-neuen-freund-gut-in-die-clique-einfuehren.html</link>
			<description>Gabriele Leipold als Expertin in AZ-WEB.DE Aachener Zeitung, 30.06.2010</description>
			<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
			<category>Paarberatung</category>
			<category>Lebensberatung</category>
			<category>Presse und Fernsehen</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 10:16:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wenn der Partner krank wird</title>
			<link>http://www.paarberatung-leipold.de/no_cache/aktuelles/newsdetail/article/wenn-der-partner-krank-wird.html</link>
			<description>bleibt kein Stein mehr auf dem anderen</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Nichts ist mehr wie es war und niemand weiß, wie es weitergehen wird. Manche Diagnose verändert plötzlich und unwiderruflich das gemeinsame Leben. Beide fallen zunächst in ein Loch und selbst der bisher Stärkere ist auf einmal hilflos. Eine chronische oder lebensbedrohliche Krankheit des Partners bedeutet in den meisten Fällen die <b>radikale</b> <b>Veränderung</b> der bisherigen Lebensumstände. Sogar die Existenz kann auf dem Spiel stehen.</p>
<p class="bodytext">Bei einer lebensbedrohlichen Krankheit werden andere Ängste ausgelöst als bei einer schweren chronischen Erkrankung. Im ersten Fall leidet der Partner unter schweren Verlustängsten, im zweiten spielen eher die Befürchtungen eine Rolle dem nicht lebenslang gewachsen zu sein. Der Betroffene selbst ist zunächst mit seinem Körper beschäftigt und erwartet vom Partner ein hohes Maß an <b>Unterstützung</b>, die ihm dieser auf Grund seiner eigenen Hilflosigkeit nicht so ohne Weiteres gewähren kann. Es ist, als ob sich zwei Ertrinkende aneinander klammern. Ein stabiles Umfeld kann hier sehr viel bewirken.</p>
<p class="bodytext">Jetzt zeigt sich, wie stabil die Beziehung vor der Krankheit war, und auch die Flexibilität des Einzelnen spielt eine große Rolle. Das <b>Gleichgewicht</b> zwischen den Partnern verändert sich, was gerade festgefahrene Partnerschaften noch zusätzlich belastet. Auch scheinbar selbstverständliche Lebensumstände fallen weg und müssen durch etwas Anderes ersetzt werden.</p>
<p class="bodytext">Selbst bei einer schweren Krankheit ist eine erfüllte Partnerschaft möglich, allerdings nur, wenn man alle belastenden und beängstigenden Themen offen miteinander bespricht. Trotz der vielen Einschränkungen sind eigene und gemeinsame erfreuliche Aktivitäten wichtig. Auch für die Sexualität muss eine Lösung gefunden werden. Neben dem Partner braucht der Erkrankte dringend noch weitere nahestehende <b>Bezugspersonen</b>. Der Lebensgefährte kann nicht alles alleine auffangen.  </p>]]></content:encoded>
			<category>Paarberatung</category>
			<category>Eheberatung</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 27 Jun 2010 00:05:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
	</channel>
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